WAZ Bochum, 18.06.2011, Jimena Salloch:   Der Förderverein Pro-Marienkirche und Propst Michael Ludwig liegen über Kreuz. Der Propst verweigert jegliche Auskunft über den Verbleib der Buntglasfenster des Hochchores, die 1968 eingebaut worden waren.........................................Hier weiterlesen:        http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/4776176/create

Freundliche Erinnerung – da Sie bislang nicht
geantwortet haben !Verbleib der drei wertvollen Hochchorfenster............hier weiterlesen

WAZ berichtet ..............Höhenrettung entfernt Büsche an der Marienkirche in 50 Metern Höhe Bochum, 10.05.2011, Lutz Tomala

----Aktuelles 13.04.2011---- Brief an den Verantwortlichen für die Marienkirche - Propst Michael Ludwig - Wo sind die drei wertvollen Hochchorfenster von Heinrich Wilthelm gebleiben?

----Aktuelles 05.04.2011----Brief an die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum Frau Dr. Ottilie Scholz

----Aktuelles 05.04.2011---- immer noch aktuell - Das Platanen-Gutachten von Herrn Dipl.-Ing. Arne Thun

------------------------------------------------------------------------------------------Pressestimmen der Monate Februar bis März 2011 war zu entnehmen, dass  jetzt doch kein Konzerthaus in Bochum gebaut wird, sondern ein Musikzentrum.

In dieses Musikzentrum soll auch die Marienkirche integriert werden. So ist es der Presse zu entnehmen. "Rat sagt Ja zum Bau des Musikzentrum" (WAZ vom 10.03.2011 - oder 04.03.2011 etc. )

Wie das nun aber genau aussehen wird, dass ist uns vollkommen unbekannt. Anzunehmen ist aber, dass man den gesamten neugotischen Kirchenraum entkernen wird um einen zusätzlichen Multifunktionssaal für ca. 400 Personen zu schaffen. Die Entkernung des wunderschönen neugotischen Kirchenraumes ist nicht im Sinne des Fördervereines.Für eine sinnvolle und sich auch für die Zukunft finanzierende Umnutzung tritt selbstverständlich auch der Förderverein ein. Das beinhaltet aber auch, dass man den Kirchenraum unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten betrachtet umfunktioniert und sehr behutsam damit umgeht. Beispiele wie man mit anderen Kirchen umgegangen ist,  gibt es genügend.

Die Marienkirche steht nach wie vor nicht unter Denkmalschutz. Die untere Denkmalbehörde der Stadt Bochum wehrt sich dagegen mit Händen und Füßen und verweist dann an die nächste Instanz in Münster, die dann wieder an die nächsthöhere in Düsseldorf (Ministerium) verweist. Der Förderverein hatte bereits schon eine Dienstfachaufsichtsbeschwerde beim Minsiterium in Düsseldorf eingereicht. Bislang vergeblich, denn die übergeordneten Stellen der Denkmalinstanzen wollen ja gegenseitig nicht ihr Ansehen beschädigen. Und wer gibt schon gerne Fehler zu. Vielleicht gibt es aber zukünftig mal einen Wechsel in der Personalkonstellation, die dann andere Meinungen vertritt.

Also, ein Politikum ersten Grades und das seit Jahren !

Aktuell ist ein Brief an die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum Frau Dr. Ottilie Scholz unterwegs, der die Frage nach dem aktuellen Stand der Entwicklungen stellt. Besonders hinterfragen wir, wie die neuen Ausschreibungsvoraussetzungen, mit welchen Auflagen vorgesehen sind und wir bringen erneut die Bedenken hinsichtlich einer raumverträglichen Umnutzung unter denkmalplegerischen Kriterien sehr deutlich zur Sprache.

Wenn WIR uns nicht dafür stark machen, wird man die Marienkirche nach dem Umbbau kaum noch wiedererkennen, da sind wir uns mehr als sicher !