Rettet die Marienkirche
Rettet die Marienkirche

Im Oktober Anno 2016

Wir brauchen SIE auch weiterhin, ja SIE, denn ohne SIE hat die 

Marienkirche immer noch keine gute sichere Zukunft !

Die Marienkirche Bochum-Mitte wäre bereits schon zweimal Anno 2004 und 2005 gesprengt worden ohne IHRE starke Unterstützung ! Die sich immer noch im Amt befindende Oberbürgermeisterin Frau Dr. Ottilie Scholz, hatte die Abriss-Genehmigung bereits in Anno 2004 unterzeichnet und die katholische Kirche incl. des Bischofs Dr. Felix Genn wollte den Abriss ! Jetzt allerdings möchten beide sich als Retter ausgeben und stellen sich auch noch öffentlich so dar. Unfassbar !

Der "KEHRAUS" hat begonnen

aber nicht mit uns ! 

Wir heißen Sie ALLE herzlich willkommen auf unserer Homepage !
Die Marienkirche von der Maximilian-Kolbe-Straße aus gesehen um 1999

Der Vorstand des Fördervereins "Pro Marien-Kirche Bochum-Mitte e.V.", der bereits auf beachtliche Größe angewachsen ist, begrüßt Sie herzlich und freut sich, daß Sie sich für unserer Anliegen zur Rettung dieses bedeutenden Bauwerkes interessieren. Die Marienkirche steht immer noch nicht unter Denkmalschutz - obwohl Sie nachweislich ein "DENK-MAL" darstellt. Das können Sie dem Gutachten von Herrn Kirchenbaurat i.R. Herrn Dr. Gerhart Pasch deutlichst entnehmen. Über die neuen Medien geben wir Ihnen gerne Gelegenheit sich in die wichtige Arbeit unseres Vereines, der schon über 10 Jahre besteht, einzulesen.

Da es sich bei der Marienkirche um eine "Politikum" ersten Grades handelt, ist man natürlich sehr darauf bedacht, dass die Kirche nicht unter Denkmalschutz gestellt wird, gerade auch jetzt bei dem Siegerentwurf aus Mai 2012. Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch teilte uns in einem Schreiben vom 30.05.2012 (wir hatten die Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz angeschrieben und wieder einmal freundlich nach Wochen erinnern müssen uns zu antworten) folgendes mit und wir zitieren ihn: "In der Folge hoffe ich, mit Ihnen in Zukunft nur noch konstruktiv über die Umnutzung der Kirche im Rahmen des Vorhabens Musikzentrum diskutieren zu müssen und Ihr Festhalten an der fachlich nicht umzusetzenden Unterschutzstellung der Marienkirche endlich beenden zu können." Das das zuvor genannte nicht stimmt, wurde von Denkmalpflegern anderer Bundesländer schon mehrmals dargelegt. Die Marienkirche aber ist eindeutig ein DENK-MAL!

Auch die 12 alten Platanen, die die Marienkirche umrundeten wurden in einer Nacht- und Nebelaktion am 5.11.2012 ab 4.00 Uhr in der Frühe unter Schutz einer Hundertmannschaft der Polizeit gefällt. Machtdemonstration der Oberbürgermeisterin Frau Dr. Ottilie Scholz, die nötigenfalls auch über "L......" geht.? Der Siegerentwurf der Umnutzung aus 2012 sah das Fällen ersatzlos vor, obwohl die Bäume doch Naturdenkmale sind. (siehe Stadtspiegel-Artikel aus Anno 2004)
Die geltende Naturschutzverordnung für das Land NRW, wird und wurde bei unserer bedeutenden Marienkirche einfach wieder einmal außer Kraft gesetzt. Schauen Sie mal dazu in den Unterpunkt - Rettung der Platanen und das dazugehörige Gutachten von Herrn Dipl.-Ing. Arne Thun, welches der Förderverein in Auftrag gegeben hatte.


Noch ein Clou: Der Kurzfilm über das "Ausläuten" der Marienkirche Anno 2012 stellt alles verdreht und unwahr dar. So gibt dieser Herr Knobel doch fälschlicherweise an, dass er hauptamtlicher Küster dort war. War er aber gar nicht, er hat es nebenamtlich mitbestritten, mit anderen (die uns persönlich bekannt sind) für eine gewisse Zeit. Auch dieser Herr Knobel gehört zu den Unterzeichnern, die für den Abriss der Marienkirche plädierte haben und jetzt "nickt" er seit 2012 munter in einer anderen Kirchengemeinde mit.

Die Nachwelt muß und soll auch mit der Wahrheit konfrontiert werden, gerade bei solchen "Mitchristen" !

Die Marienkirche befindet sich ja seit 2012 im Besitz der Stadt Bochum - also gehört nicht mehr der "katholischen" Kirche. Diese hat das bedeutende Bauwerk für 1 Millionen Euro einfach "verhökert". Verantwortlicher war der immer noch amtierende ABRISS "Propst" Michael Ludwig, derzeitiger "Propst" an der Propsteikirche St. Peter & Paul zu Bochum Mitte, dem ein christliches Miteinander fremd zu sein scheint, aber der sich seit 2012 als Retter der Marienkirche gerne feiern lassen möchte. Das ist allerdings unwahr, denn er ist auch Befürworter des Abrisses der Marienkirche, wie sein verstorbener Vorgänger "ABRISS"-Propst Hermann-Josef Bittern, der den Abriss seiner eigenen Taufkirche mit Gewalt vorantreiben wollte. Michael Ludwig hat auf keinen unserer 9 freundlichen Briefe jemals eine Antwort gegeben. Wundert es da noch, dass diese "Kirche" solch einen starken Zulauf hat ? Sogar die hl. Messen die sonst am Morgen in der Propsteikirche gehalten wurden, hat er allesamt abgeschafft.

Es war erfreulich, dass wir dann in 2013 einmal einen sehr positiven "Gesprächs"-Kontakt zu den jetzigen Verantworlichen hatten. Leider hat sich der Verantwortungsbereich unseres guten Ansprechpartners in wieder 2015 verändert. Somit "hängen" wir wieder einmal zur Zeit ein wenig in der Luft. Der Architekt des Umbaus hatte ja bereits in 2013 ein persönliches Gespräch mit dem stellvertretenden Vorstand, Herrn Dr. U. Vieth, dem Sohn des Wiedererbauers 1953 der Marienkirche Bochum-Mitte. 

Zu unserem großen Bedauern hat sich auch der Architekt auf unsere drei umfangreichen Anschreiben und auch Erinnerungen dazu aus Anfang Juli 2014 (siehe auch auf unserer Homepage), welches die verschiedensten Anregungen zum Erhalt des Originalen und zur Verwendung von Originalem aufruft, überhaupt nicht gemeldet. Das hat und drückt den Anschein aus, dass man mit uns weiterhin nichts zu tun haben will, oder aber man möchte unsere Anregungen als zukünftige "Eigene" verwenden. Zumindest ist einiges doch berücksichtigt worden. (Die Wimperge, eine Glocke, evtl. auch die Nischenmalerei der ehemaligen Seitenaltarnischen) Das wollen wir aber nicht hoffen, dass man unsere Anregungen als die "Eigenen" dann verwenden will. Es wäre unfair und natürlich unwahr. Die Grundsteinlegung erfolgte unter Ausschluss der Öffentlichkeit - nur geladene Gäste, auch wir gehörten wieder einmal nicht dazu ! Ebenfalls waren wir vom Förderverein nicht zum Richtfest am 28.10.2014 eingeladen. Das hat sogar einige städtische Angestellte regelrecht schockiert, wie uns zu Ohren kam. Man hat doch nach wie vor große Angst vor Protestlern auch gegen das Musikzentrum (im Volksmund auch schon einmal FIDELBUDE genannt) gehabt ?

Unfassbar das Ganze von einer Stadtspitze, die sich als demokratisch für "IHRE" Bürger ausgibt, es allerdings so ganz und gar nicht ist ! Die Stadtspitze sollte in der heutigen Zeit eigentlich sehr dankbar sein für einen jeden Bürger, der sich für seine Stadt auch engagiert !

Der Bau des neuen Musikzentrums schreitet weiter voran und die grauen kalten "Gebäudekästen", jetzt mit farblich unpassenden "Riemchen" versehen, die so gar nicht zu der herrlichen Architektur unserer Marienkirche passen, sind in Augenschein zu nehmen. Durch diese eiskalten "Kästen" wird die Marienkirche fast gänzlich an beiden Seiten um-/zugebaut. Das ist wohl auch gewünscht so. Das Unwetter am Pfingstmontag 2014 hatte der Marienkirche Gott Lob keine größeren Schäden zugefügt, bis auf das ein paar Dachziegel, die an mehreren Stellen herunter geweht wurden. In 2014 erfolgte ebenfalls die Neueindeckung der Marienkirche mit neuen Dachziegeln. (bei dem Pfingstangriff Anno 1943 sah das allerdings anders aus damals) Auch der Kirchturm unserer Marienkirche ist aktuell wieder abgerüstet und erstrahlt in fast altem Glanz. Es fehlt leider die Rekonstruierung der Wimperge im neugotischen Stil, an der Turmbalustrade und auch die zwei neuen "Wasserspeier" passen leider nicht zu den beiden alten, die den Krieg fast unversehrt überstanden haben. Aber es gab ja Mitte des Jahres 2014 etwas sehr erfreuliches, das was dieser Steinmetz gegenüber der Presse am 19.07.2104 erklärt hat:te Für ein Wunder hält der weitgereiste Steinmetz die Innenstadtkirche auf jeden Fall - ..."Das ist schon ne Nummer hier..." sagte er anerkennend. So eine super Qualität der handwerklichen Arbeit, das ist Wahnsinn ! Darüber freuen wir uns, denn das war uns auch schon vorab nicht unbekannt. Ja und das wollten die Eigenen Kirchenverantwortlichen einfach platt machen mitsamt der Erlaubnis des damals zuständigen Essener Bischofs Dr. Felix Genn ! Wer weiß allerdings, was da alles noch passieren soll/wird am Kirchenbau.? Auch auf unsere Anregung, die klangprächtigen Glocken im Kirchturm zu belassen, gab es keine Antwort. Sie wurden einfach im Monat Oktober 2014 aus dem Kirchturm unverständlicherweise herausgeholt. Man hat allerdings unseren Vorschlag zum Teil aufgenommen, denn wir wünschten und regten an, dass die vier Glocken durch "anbeiern" im Turmbereich, die Gäste zum Konzert oder aus der Pause zurück in den Saal rufen. Leider wurde nur die tiefste Glocke (sie wurde überarbeitet und hängt jetzt seit dem 16.12.2014 sichtbar in der Kirche) als Pausenton in der Kirche wieder auf gehangen, die die Konzertbesucher in den Konzertsaal rufen wird. Ob die drei bedeutenden Buntglasfenster aus Anno 1968 des Bochumer Künstlers Heinrich Wilthelm an ihren Bestimmungsort zurückkehren werden, ist auch noch offen. Wir hoffen aber darauf.

Im März hatten wir erneut an die jetzigen Verantwortlichen der Stadt die Frage gerichtet, dass wir einmal die Baustelle besichtigen möchten. Dieses wurde Ende März 2015 abgelehnt. Man teilt uns nun wieder mit, dass zu viele Arbeiter momentan im "Musikzentrum" tätig sind und es nicht möglich wäre. Die Baustellenleitung hätte aber für den Sommer 2015 Hoffnung gemacht, dass es dann möglich wäre. Das war aber schon einmal ganz anders zu vernehmen im Dezember 2014, wo man uns freundlich mitteilte, wir mögen Anfang 2015 einmal terminieren wegen einer Besichtigung.

Verstehen können wir das so ganz eh nicht, denn wo Bauarbeiter sind, ist auch der Zugang möglich. Offensichtlich sollen wir nicht STÖREN bei weitere Vorgängen. Das sind wir ja gewohnt in den letzten 14 Jahren. Wünsche seitens der Verantwortlichen können, müssen ja nicht berücksichtigt werden, wie Sie ja alle wissen, verehrte Leser.

Eröffnung des Musikzentrums auf unbestimmte Zeit verschoben !

So ist es jetzt Ende April/Anfang Mai 2015 in der Zeitung der Sozialen Liste der Stadt Bochum zu lesen. Da verwundert es uns nun nicht mehr, das wir keinen Zugang erhalten sollen. ...So ist es gekommen wir es kommen musste, die Kosten und Termine für den Bau des Musikzentrums sind nicht zu halten, so kann man dort lesen....
Verwundern tut uns das ehrlich gesagt nicht. Wir sind schon sehr gespannt, wie es weiter geht, besonders auch mit den termingebundenen Zuschüssen seitens Bund und EU und was uns die Presse mitteilen wird/soll in Kürze.


Nun haben wir uns am 19.06.2015 und acht Wochen später als Erinnerung erneut schriftlich an den Stadtdirektor Herrn Michael Townsend gewandt, denn nur Telefonate zu führen, reicht nicht aus, wie ja die Vergangenheit bewiesen hat. Leider keine Antwort. Schauen Sie einfach mal unter Aktuelles nach. Auch im Dezember 2015 liegt uns seitens des Stadtdirektors und gleichzeitig Kulturdezernenten Herrn Michael Townsend immer noch keine Antwort vor.

Der Vorstand hat sich am 13.12.2015 mit einem Schreiben an den neuen Oberbürgermeister und neuen Stadtbaurat gewandt. Schauen Sie einmal unter Aktuelle nach, dort finden Sie auch den Weihnachtsbrief des F.V. 2015. Nun kam eine Antwort von ihm mit Schreiben vom 11.01.2016 an uns, mit ablehnender Haltung unseren Vorschlägen gegenüber. Schauen Sie bitte unter AKTUELLES dazu nach.

AKTUELL: Mit Schreiben vom 25.02.2016 hat uns Herr Stadtdirektor Michael Townsend erstmalig Korrespondenz seit Jahren zukommen lassen.

Fazit des Schreiben: Alles was an die ehemalige Kirche (also altes gerettetes Inventar, welches auch zur Geschichts-Dokumentation des historischen Gebäudes dient und gehört) erinnert, wird nicht mehr eingebracht. Es ist nicht erwünscht aus "ästhetischen und funktionalen Gründen des Gesamtentwurfsso teilt er uns mit. Von wem bitte ? Der Architekt war dem Erhalt in der Vergangenheit gar nicht abgeneigt, daher wurden die Wandnischenmalereien auch gesichert, vor der Zerstörung.

Leider wird auch weiterhin ein von uns gewünschter Begehungstermin, der uns schon in Anno 2015 zugesichert worden war, zeitnah abgelehnt. Wir sollen also nicht STÖREN - ganz deutlich zwischen den Zeilen wahrnehmbar. Erst im August 2016 will man auch uns, einmal einladen und einlassen. Dann wenn alles unter Dach und FACH ist. Auch ein neuerliches Schreiben an den Stadtdirektor Michael Townsend bleibt hinsichtlich eines Begehungstermins unbeantwortet - weiterhin im Mai 2015.

Wir halten Sie dazu weiter auf dem Laufenden ! Schauen Sie bitte immer auch unter Aktuelles nach - Danke !

Wir bleiben, wie Sie es von uns seit Jahren gewohnt sind weiterhin ganz nah am Ball. Bleiben Sie uns bitte treu und gesund, denn nur mit Ihrer weiteren starken Unterstützung, können wir noch einiges erreichen - besonders das zu Retten in/an der Marienkirche, was noch an Originalem vorhanden ist. (die Wimperge sind auch durch unserer Engagement bereits gerettet, die drei anderen von der Stadt eingelagerten Glocken, Malereien, Teile des originalen Fußbodens etc. etc..) Der neue Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke wurde auch von uns angeschrieben und er hat uns sogar geantwortet, mit einem netten Schreiben. Aber auch er verweist auf die Zuständigkeit, die in den Händen von Herrn Stadtrat Michael Townsend läge. Das ist natürlich nicht ganz richtig, alleine schon von seiner Aufgabenfunktion bei der Stadt Bochum aus gesehen. Aber die Bochumer Stadtspitze ist natürlich auch seit langem gut vernetzt untereinander - in jeder Hinsicht ! Die alten bestehenden "betonierten" Strukturen zu durchbrechen, erscheint weiterhin leider sehr schwierig.

Am 21.07.2016 konnten wir nach fast zweijährigem Anfragen nun endlich die Marienkirche einmal besichtigen. Wir sind angenehm überrascht von dem Ergebnis. Dazu werden wir in Kürze an anderer Stelle ausführlich berichten.

Hinsichtlich unserer Bitte, dass zumindest eine Person des Fördervereines an der Eröffnungsveranstaltung teilnimmt, bekamen wir keine Antwort bislang. Auch unsere Fragen zu den drei anderen verbleiben Glocken und anderer Details aus der Marienkirche, sind noch unbeantwortet seit langem.

Bochum den 04.10.2016

Der Vorstand des Fördervereines wünscht Ihnen weiterhin ein gesegnetes Jahr 2016, vor allem einen goldenen Oktober mit Sonne nicht nur vom Himmel aus - sondern im Herzen !

Pro Marienkirche e.V.

Dr. U. Vieth A. Doetsch V. Lange 
Besucherzähler
Rettet die Marienkirche .

Hier finden Sie uns


Parkstr. 67
44866 Bochum

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

02327/230425 02327/230425

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
Rettet die Marienkirche .