Rettet die Marienkirche
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02.11.2014 Der Bau des neuen Musikzentrums schreitet voran und verbaut die Ansicht der Marienkirche fast ganz

Mittlerweile ist der Rohbau des neuen Musikzentrums "hochgeschossen". Diese grauen so gar nicht ansprechenden Betonkästen, die überhaupt nicht in die Baustruktur des gesamten Umfeldes passen, verdecken fast vollkommen die Schönheit des bedeutenden Bauwerks, unsere Marienkirche, zumindest sieht es zur Zeit so aus. Leider hat der beauftragte Architekt auf keinen unserer drei Briefe an ihn gerichtet, mit Vorschlägen, was man alles bewahren und retten kann/sollte am und im Kirchenraum, keine Reaktion gezeigt. Das ist bedauerlich, denn ein jeder Bauherr sollte dankbar sein, etwas zu diesem bedeutenden Kirchenbau zu erfahren. Viele noch vorhandene Details (evtl. auch die Nischenmalereien der ehemaligen Seitenaltäre) soll(t)en erhalten werden. Vielleicht möchte man aber auch unsere Ideen als die eigenen ausgeben. Wir werden es "erleben". Leider war es uns bislang nicht möglich einen Einblick in den Kirchenraum zu erhalten. Bislang wollen ja die Oberbürgermeisterin Frau Dr. Ottilie Scholz und "Propst" Michael Ludwig (beide Befürworter des Abrisses der Kirche!) als Retter der Kirche gefeiert werden. Selbst der scheidende Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch hat in einem WAZ Interview angegeben:..."wir haben die Kirche gerettet...!"

Das stellt sich in der Wirklichkeit natürlich ganz anders dar, deshalb haben wir an den Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch auch einen Brief gerichtet (der mit der Bitte als offener Brief auch an die Bochumer Presse ging) und hinterfragt, wen er denn mit "WIR" meint. Diesen Brief können Sie gerne unter Aktuelles einsehen.

Wir sind gespannt, ob er uns überhaupt eine Antwort schickt, denn auch seitens der Stadtspitze, Frau Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz u.a., sind wir es gewohnt keine Antworten zu erhalten. Ist das ein vorbildliches demokratisches Verhalten einer Stadtspitze gegenüber ihren Bürgern, die sich für die Erhaltung solch eines bedeutenden Bauwerks seit Jahren und das auch noch mit Erfolg einsetzen ? Wir sind uns da einig - Nein !

Erfreulich aber, dass sehr wahrscheinlich die drei Buntglasfenster aus dem ehemaligen Chorraum, vom Bochum Künstler Heinrich Wilthelm, der diese zum 100 jährigen Jubiläum der Marienkirche 1968 entworfen hatte, (diese wurden unter dem "Abriss-Propst" Hermann-Josef Bittern 2005 unerlaubterweise trotz bestehendem Moratorium einfach ausgebaut), wohl doch zurückkehren werden. Auch da sind wir gespannt. Der ehemals zuständige immer noch amtierende "Propst" Michael Ludwig hatte noch am 18.06.2011 öffentlich gelogen, dass er nicht wisse wo sich diese Fenster befänden. Sehen Sie dazu den Presseartikel der WAZ vom 18.06.2011..."Förderverein und Propst streiten über Verbleib der Fenster der Marienkirche...". 

Wir freuen uns allerdings mit vielen anderen auf die Rückkehr dieser bedeutenden modernen Kirchenfenster. Wäre die Kirche in die Denkmalliste der Stadt eingetragen worden (sie stand ja schon einmal in der Liste und wurde wieder ausgetragen - das wurde ja von allen zuständigen Stellen bewusst verhindert, selbst vom Ministerium Düsseldorf der obersten Denkmalbehörde, also ein Politikum), hätte es die jetzt bestehende Außenansicht nicht so gegeben. Man hätte die Kirche nicht fast gänzlich zubauen dürfen. Es ragt zumindest der restaurierte Kirchturm mit neuer Kreuzblume auf der Turmspitze (die alte wurde bei der Installation eines Blitzableiters vor Jahren teilzerstört) aus der grauen"Betonwüste" heraus. 

Weiteres wird auf der noch in diesem Jahr stattfindenden Jahreshauptversammlung besprochen werden.

16.01.2006

96 Kirchenschließungen im Bistum Essen
Schon ab 2007 streicht das Bistum Essen die Mittel für 96 Kirchen, gut ein Viertel aller Kirchen des Bistums. Sie werden "aufgelöst oder umfunktioniert", berichtet Radio Vatikan und zitiert Ruhrbischof Felix Genn:


"Es gibt keine Moschee. Ich will keine Nachtbars. Ich bin sehr vorsichtig, was Gaststättengewerbe angeht. Es kann ja auch sein, dass eine Pfarrei sagt, wir machen daraus unseren Pfarrsaal, und da ist noch ein gottesdienstlicher Raum, den wir davon abtrennen. Wir werden das sehr genau prüfen. Und ich habe im Augenblick gar nicht viel Lust, mir Szenerien auszumahlen die nicht gehen."
Die Auseinandersetzungen um die Marienkirche in Bochum sind also nur der Anfang.

Der jetzt in Münster ansässige Bischof Dr. Felix Genn (vormals war er im Bistum Essen tätig und ordnete über die Köpfe der Gemeinden hinweg die Schliessung von 96 Gotteshäusern an!) gab seinen Priestern die strikte Anweisung immer zu sagen bei jeglichen Anfragen:

(Und sein Nacholfger im Bistum Essen Bischof Dr. Franz Overbeck scheint direkt in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten, denn auch er plant noch weitere Kirchenschliessungen! Auf zwei freundliche Anschreiben seitens des Fördervereines reagierte er überhaupt nicht.)

"...die Kirchengebäude sind doch nur tote Steine - die lebendigen Steine aber sind WIR die Gemeinden...!"

Da denken wir vom Förderverein aber vollkommen anders. ...denn...

Was nützt es eine lebendige Gemeinde zu haben, wenn Sie keinen hl. Ort mehr hat, ihr dieser genommen wurde - IHRE KIRCHE - die sie aufsuchen konnte zu den verschiedensten Anlässen? Dann stirbt auch so nach und nach das Gemeindeleben vollkommen ab! Dieses erleben wir aktuell Tag für Tag in den geschlossenen Kirchengemeinden.

Überdenken Sie bitte einmal: Die Kirche, ein heiliger Raum !?

Eine Kirche ist nicht schon dann eine Kirche, wenn sie fertig gestellt und eingeweiht ist. Eine Kirche wird eine Kirche mit jedem Kind, das darin getauft ist; mit jedem Gebet das darin gesprochen wird, mit jedem Toten, der darin beweint wird. Sie ist kein Kraftwort, aber sie wird ein KRAFTORT.

Der Kirchenraum berührt uns; dort sind wir Sehende, Singende, Beter, Hörer, oder auch Nachdenkende. Wir sind anders als zu Hause im Wohnzimmer oder im Arbeitszimmer. Der Kirchenraum bewegt uns innerlich; darum sprechen wir dort anders, verhalten uns anders, werden ruhiger oder vielleicht auch innerlich unruhiger durch die Ruhe des Raumes. Kirchenräume erbauen uns, wenn wir uns erbauen lassen. Wer die Kirche zur Besinnung oder zum Gottesdienst aufsucht, hat es oft als Problem empfunden, dass die "Stimme des Kirchenraumes" unhörbar gemacht wird durch lautes Gerede vor dem Gottesdienst. Damit verhindert man, dass der Raum einen erbaut. Das Gelärme zerstört die Wirkung des Raumes.

Die Kirche ist ein Raum des Hörens. Über weite Strecken im Gottesdienst hören wir zu. Wir hören die Orgel, wir hören die Lesungen und das Evangelium, wir hören die Predigt und die Gebete des Priesters. Der Kirchenraum verhilft zu einem Hören in anderer Weise. Das Hören ist meditativer; es ist eine Art Hineintasten, Hineinfühlen in das Gehörte, es ist ein Anrühren, aber auch ein Zulassen von Glaube und Gottesnähe.

Aber auch außerhalb der Gottesdienste ist der "heilige Raum" erfahrbar. Er ist gerade in der heutigen hektischen Zeit ein Ort der Ruhe an dem man seine Freuden, Sehnsüchte und Ängste Gott vortragen kann; deshalb sollte eine öffentliche Kirche auch immer eine geöffnete Kirche sein !

Das ALLES was unsere Vorfahren unter großen finaziellen Anstrengungen und Mühen erbaut/wiederaufgebaut haben, soll UNS durch die EIGENEN - hohen Verantwortlichen Kirchenwürdenträger genommen und bewußt zerstört werden, obwohl genügend Gelder vorhanden sind?

Ihre Meinung interessiert uns, schreiben Sie was in unserer Gästebuch - Danke !

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Hier wird die Zukunft geplant:

Der neue Kammermusiksaal in der Marienkirche Bochum im Kreativviertel “ViktoriaQuartierBochum” - ein Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010

Schauen Sie bitte auch, was bis jetzt in der Marienkirche stattfand - bis zum Monat November 2012 :

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